5 Minuten Träumen

Impressionen

5 Minuten Träumen (5.Folge)

Von einer fantastischen Welt

Seit fast drei Monaten leben wir nun schon mit dem Corona Virus. Niemand weiß, wie es wirklich weiter geht. Aber, es ist ein Licht am Horizont zu erkennen. Im Juli starte ich mit den ersten Vorträgen.
In dieser Folge möchte ich Matti vorstellen. Matti lebt in der Nähe von Kiruna, am Fuße des höchsten Berges Schwedens. Er ist Bergsame und züchtet Rentiere. So lange ich Matti kenne, kämpft er für den Schutz der Natur. Im Januar 2020 gelang Matti und seinem Samendorf “Girjas” ein sensationeller Erfolg vor dem höchsten Gericht Schwedens. Darin wurden die Jagd- und Fischereirechte den Samen zugesprochen.

Lappland

Ein langer Kampf für unsere Umwelt

Wie sich dieses Urteil in Zukunft auswirkt ist fraglich. Ob der Bau der geplanten Minen und die damit verbundene Vernichtung der Natur wirklich gebremst werden kann ist ungewiß. Aber das Urteil gibt den Samen eine größere Gewichtung. Nur noch der Europäische Gerichtshof kann diese Urteil kippen. Wie die Minengesellschaften damit umgehen, ist noch nicht absehbar. Da es um Milliardengeschäfte geht, ist der Kampf aber noch lange nicht gewonnen.

Matti, der Bergsame

Wir kennen Matti und seine Frau Kerstin seit vielen Jahren. Beide besitzen eine Rentierherde und haben uns das Leben der Rentierzüchter sehr nahe gebracht. Gemeinsam haben wir Motorschlitten- und Reittouren über die beeindruckenden Hochebenen unternommen. Schon bei unseren ersten Besuch im Jahr 2007 hat Matti für die Rechte der Samen und die Natur gekämpft. Damals war es ein fast aussichtsloser Kampf gegen den Staat und die Interessen der meist ausländischen Minengesellschaften. Rechte der Urbevölkerung und die Natur spielen dabei kaum eine Rolle.

Das Interview

Das folgende Interview entstand 2015, im dichten Schneetreiben nach einer langen Motorschlittentour auf der Suche nach Matti´s Rentierherde. Es war Matti sehr wichtig, dass ich in meinen Bild- und Filmreportagen über die Benachteiligung der Samen und die Zerstörung der Natur im Norden Schwedens berichte. Bis in die 1980ziger Jahre war es der Urbevölkerung verboten ihre eigene Sprache zu sprechen und ihre Kultur zu leben.
Gesprochen wird der Text von Peter von Sassen, die Musik ist wieder von Axel Hoffmann.

5 Minuten träumen (4.Folge)

Von einer fantastischen Welt

Diese Woche starten wir mit der Transsibirischen Eisenbahn in Richtung Osten. Von Hamburg bis nach Peking sind es über 10.000 abenteuerliche Kilometer. Bis heute ist die Transsibirische Eisenbahn die Lebensader der gesamten Region. Fremde Völker, vergessene Kulturen, beeindruckende Landschaften, unterschiedliche Religionen und extreme Lebensbedingen ziehen an einem vorbei. Wer den Mut, hat seine Komfortzone zu verlassen, der wird eine unglaubliche Welt betreten.

Transsib -

Von Hamburg zum steinernen Drachen

Die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn ist eine meiner größten Erfahrungen. Nach meiner ersten Reise 2005 war ich so begeistert, dass ich noch vier weitere Reisen machte. Angefangen hat alles mit einem Kindheitstraum. Nach dem ich das Buch “Der Kurier des Zaren” von Jules Verne gelesen hatte, war die Transsibirische Eisenbahn die einzige Möglichkeit für mich, Sibirien und die angrenzenden Länder zu besuchen. Zu Sowjetzeiten war daran aber nicht zu denken.

Die lange Reise

Die Fahrt präsentiert unsere Welt in einer unglaublichen Vielfalt. Es gibt viel großartiges zu sehen. Häufig waren es aber die kleinen Dinge, die mich beeindruckt haben. Am meisten begeistert haben mich aber die Menschen, mit ihrem zum Teil extremen Lebensweisen. Darunter waren zum Beispiel Tanja, die Köchin in einem sibirischen Kinderheim, Valentin, ein burjatischer Schamane am Baikalsee, Anatol, der Eisfischer von der Insel Olchon, Erdeni, ein buddhistischer Mönch im Kloster Ivolginsk und Wang, der alte Chinese, der in einer Lößhöhle in der Nähe von Datong wohnt.

Der Trailer

ist bei insgesamt fünf Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn zu unterschiedlichen Jahreszeiten entstanden. Wichtig war mir immer wieder, etwas Neues zu erleben, aber auch die Menschen, die ich während meiner Reisen kennen lernen durfte, wieder zu treffen. So sind authentische Freundschaften entstanden, über die ich in meinen Film- und Bildreportagen berichte. Die Musik hat auch diesmal wieder Axel Hoffmann geschrieben und gespielt. Dafür danke ich ihm recht herzlich.

5 Minuten träumen (3.Folge)

von einer fantastischen Welt

In dieser Woche möchte ich Euch mitnehmen in die arktischen Wälder in schwedisch Lappland. Genaugenommen erstreckt sich dieser Wald über 10.000 Kilometer von Lappland über Sibirien bis nach Kamschatka. Für die Menschheit ist dieser Wald von großer Bedeutung. Und – natürlich ist auch diese Region gefährdet durch Ölförderung, Erz- und Kohleminen und dem immer weiter in den Norden drängenden Menschen. Viele Male haben wir diese Wälder hautnah bei Rentierschlittentouren erlebt.

Lappland -

In den arktischen Wäldern

Echte Urwälder gibt es auch in Schweden kaum noch. Zu einem dieser besonderen Urwäldern zählt der Muddus. Er gehört zu den wenigen Natur- und gleichzeitigen Kulturerben der UNESCO. Im Sommer und im Winter kann man hier beeindruckende Wanderungen unternehmen. Aber große Naturschutzgebiete in dieser Region – auch der Sarek – sind in Gefahr, von den Minengesellschaften zerstört zu werden.

Wälder und Sümpfe

Die Wälder und Sümpfe, die ich Euch heute zeigen möchte, liegen nur wenige Kilometer nördlich des Polarkreises. Auch wenn es so aussieht, handelt es sich nicht um geschützte Regionen. Im Gegenteil, hier sollen die größten Windräder Europas entstehen. Darüber wird gerade verhandelt. Nur etwa 100 Kilometer weiter im Norden kämpft Matti, ein waschechter Bergsame, für die Rechte der Samen. Er hat Anfang des Jahres ein sensationelles Urteil vor dem schwedischen Verfassungsgericht erwirkt, um die Rechte der Urbevölkerung zu schützen. Ein Interview mit Matti werde ich in den nächsten Folgen vorbereiten.

Der Trailer -

“Zauber der Taiga” ist zum größten Teil im Januar und Februar 2019 entstanden. Bei Temperaturen von bis -30 °C war das Fliegen mit der Drohne eine echte Herausforderung. Neben den Windböen waren kalte Finger das größte Problem. Die vorgewärmten Akkus haben dabei kaum Verluste gehabt. Die gesamte Fotoausrüstung musste bei den Skitouren im Rucksack bzw. auf dem Rentierschlitten transportiert werden. Für die stimmungsvolle Musik danke ich Axel Hoffmann, der den “Soundtrack” komponiert und auf seinem Keyboard gespielt hat. Axel kennt ihr schon vom Grönlandtrailer.

5 Minuten träumen (2.Folge)

von einer fantastischen Welt

In dieser Woche möchte ich mit Euch in die Mongolei reisen. Im Mittelpunkt steht ein Interview mit einer alten Buddhistin, die ihren Lebensmut – trotz vieler Probleme – nicht verloren hat. Meine erste Mongoleireise führte mich 2001 von der russischen Grenze bis an den Rand der Wüste Gobi. Mit dem Fahrrad waren es 1400 unvergessliche Kilometer, bei denen ich 11 Kilo abgenommen habe. Ich war so begeistert von den Menschen und der Landschaft, dass viele Reisen folgten. So wohnte ich im Winter bei einer Familie in einer Jurte, dabei lernte ich den Alltag der Nomaden kennen. Andere Reisen führten in die Gobi und zu den Rentiernomaden im Norden des Landes.

Mongolei

Zu Besuch bei Davaa im Kloster

Ich möchte Euch mitten in die Mongolei führen. Östlich der mystischen Stadt Karakorum liegt ein kleines Kloster, welches in der mongolischen Geschichte recht bedeutsam war und immer noch ist. Dort möchte ich Euch Davaa vorstellen, eine alte Buddhistin und beeindruckende Frau.

Davaa

Davaa ist 84 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben im Kloster verbracht. Sie hat sehr viel erlebt. Die politischen Wirren, aber auch Hungersnöte und die Pest haben diesen abgelegenen Teil unser Erde erreicht. Trotz der schweren Zeiten, die Davaa erlebt hat, funkeln ihre Augen noch immer und sie strotzt vor Lebensfreude. Mit großer Begeisterung stand Daava vor der Kamera und hat über ihr Leben und das Kloster berichtet. Gerade in diesen Zeiten denke ich gerne an diesen Besuch.

Das Interview

Es ist das emotionalste Interview, was ich bisher gemacht habe. Die Bilder am Anfang und Ende des Interviews sind aus meinem Mongoleivortrag und zeigen Menschen und Landschaften wie ich sie auf meinen Reisen erlebt habe. Die Musik im Hintergrund ist ein O-Ton vom Naadamfest in Tereldsch. Der übersetzte Text von Davaa wird von Peter von Sassen gesprochen. Eine endgültige Abstimmung der Musik, der Bilder und der Filme würde noch viel Zeit in Anspruch nehmen.

5 Minuten träumen (1.Folge)

von einer fantastischen Welt

Liebe Freunde, Bekannte und alle Anderen,

in den letzten Tagen habe ich durch Zufall ein Sprichwort aus Irland wiedergefunden. Es passt so gut in unsere jetzige, nicht immer einfache Zeit, in der jeder ein wenig träumt:

Mögen deine Gedanken, manchmal mitten am Tag auf eine Reise gehen, in ferne Welten eintauchen, fremd und verlockend, bunt und schön.

Und genau dazu möchte ich Euch einladen…

Ostgrönland

Faszination aus Eis und Schnee

Heute möchte ich Euch mitnehmen an die Ostküste Grönlands. Seit fast 30 Jahren bin ich dort immer wieder mit dem Kajak, mit Ski oder Hundeschlitten unterwegs. Für mich ist der Scoresbysund eines der spannendsten Regionen in der Arktis. Mit einer Länge von über 300 Kilometern ist er der größte Fjord unserer Erde. Es ist ein Rückzugsgebiet für Eisbären und Moschusochsen.

Arktische Träume

Der folgende Trailer zeigt die beeindruckende Natur am Scoresbysund. Die Bilder sind zum größten Teil in den letzten zwei Jahren bei meinen Reisen mit der “Sea Spirit” entstanden. Die Musik dazu hat Axel Hoffmann komponiert und gespielt. Axel ist Keyboarder und spielt in der Band “Evermore”. Zusammen waren wir in Lappland und der Mongolei unterwegs. Informationen findet Ihr auch unter www.AxelHoffmann.com.

Jede Woche eine kurze Reise...

Gerade jetzt ist es wichtig zu Träumen. Wenn Ihr Lust habt, möchte ich Euch von nun an jede Woche mitnehmen auf eine kurze Reise. Ich möchte Euch Landschaften und Menschen vorstellen, die ich bei meinen Reisen erleben durfte. Über ein kurzes Echo würde ich mich natürlich freuen. Ihr könnt die Mail gerne weiterleiten. Gerne nehme ich auch neue Adressen in meinem Verteiler auf. Wenn Ihr die Mail nicht mehr haben möchtet, dann meldet Euch einfach ab.