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Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn hat ihren Mythos und ihren abenteuerlichen Charakter bis heute nicht verloren. Die fast 10 000 Kilometer lange Bahnstrecke ist seit über 100 Jahren die Lebensader Sibiriens und der angrenzenden Länder. Bei insgesamt vier Reisen zu unterschiedlichen Jahreszeiten habe ich die Menschen und ihre unterschiedlichen Kulturen erlebt und kennen gelernt.

Meine Reportage führt zuerst mit dem Zug von Hamburg in die Millionenmetropole Moskau. Nach dem Besuch der beeindruckenden Stadt und dem orthodoxen Kloster in Sergiev Posad geht es in das sagenumwobene Sibirien. In der einst menschenleeren Taiga wuchsen Städte wie Jekaterinburg, Novosibirsk und Irkutsk heran, andere Regionen blieben bis heute nahezu unberührt. Der Besuch einer kleinen Taigasiedlung und in einem Kinderheim vermittelt einen hautnahen Einblick in den harten sibirischen Alltag.

Einer der Höhepunkte dieser Reise ist der Baikalsee  – die Perle Sibiriens – mit beeindruckenden Landschaften. Im sibirischen Winter folge ich einheimischen Fischern auf das Eis des Baikalsees. Im Sommer treffe ich Schamanen, Burjaten und buddhistische Mönche, deren Leben ich vorstelle.

Auf dem Weg in die Hauptstadt Ulan Bator durchquert der Zug die endlose Steppe. Die hier lebenden mongolischen Nomaden ziehen bis heute im Wechsel der Jahreszeiten mit ihren Viehherden durch das Land. Von der aufstrebenden Hauptstadt geht es in die Steppe. Hier lebe ich in einer Jurte bei einer Nomadenfamilie. Schafe hüten, Yaks melken, Kuhfladen sammeln, Pferde treiben und reiten bestimmen hier den Alltag. 

Durch die gefürchtete Wüste Gobi geht die Reise nach China, zunächst zu den Hängenden Klöstern und zu den Yungang-Grotten in der Nähe von Datong. Nach 10 257 Kilometern endet die Reise in Peking mit dem Besuch des „Steinernen Drachen“, wie die Chinesische Mauer in China genannt wird. 



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